VIELEN DANK FÜR ALL DIE HILFE IN MEINEN AMTSJAHREN 2007-2009!
www.kulturministerium.ch
Kulturministerium/Tagebuch
Riedo
2007 bin ich von den Kulturschaffenden der
Schweiz und der interessierten Schweizer Bevölkerung direktdemokratisch
zum zweiten Kulturminister der Schweiz ernannt worden. Im Herbst 2009
habe ich das Amt an meinen Nachfolger abgegeben.
Was ich in den drei Kalenderjahren alles gemacht
habe, was passiert ist und was ich bewegt habe, das kann man hier
oder unten im Leistungsausweis nachlesen.
> Ausweis (PDF)
PROJEKTE DES KULTURMINISTERS DOMINIK RIEDO
(die also am Ende seiner Legislaturperiode abgeschlossen sind oder
von ihm allein weitergeführt werden)
Romont - Romoos
Eine vom Kulturminister initiierte, experimentelle Gemeindepartnerschaft
über den Röstigraben hinweg. Dazu hat es 2008 und 2009 drei
Teile gegeben:
A) Kulturminister in Residence: Der Kulturminister, der in Romoos
lebt, besuchte an acht bzw. sieben Tagen pro Jahr Romont, bewegte
sich dort in der Öffentlichkeit, plauderte mit den Menschen,
traf zwei Mal (2008 und 2009) Schriftsteller aus der Romandie (unter
anderem Gérald Chevrolet, Odile Cornuz, Ahmed Belbachir, Nicolas
Couchepin und Katharina Meyer) und führte während dieser
Zeit Tagebuch auf der Website des Ministeriums (teilweise auf Französisch),
wie er das in Romoos ja auch regelmässig getan hat (siehe dazu
auch das Online-Tagebuch des Ministers). Zusätzlich schrieb der
Kulturminister an diesen 15 Tagen literarische Texte über Romont.
B) Röstigrabenverständigung: Der Kulturminister hat den
Austausch der beiden Gemeinden gefördert, indem er verschiedene
Projekte vorschlug und anregte: Ausser seinen eigenen Besuchen und
nebst den beiden Treffen mit den Schriftstellern in Romont hat der
Gemeinderat von Romoos 2008 Romont besucht und umgekehrt (2009); Schriftsteller
und eine Schauspielerin aus Romont/aus der Romandie besuchten 2008
Romoos und lasen aus ihren/- Werken (Thierry Luterbacher, Gérald
Chevrolet, Nathalie Sandoz; siehe dazu auch 1'000 Tage Kulturministerium);
die Fasnächtler von Romoos waren in Romont und auch der Frauenverein
unternahm seinen Ausflug im Jahr 2009 nach Romont; eher nebenher kann
noch erwähnt werden, dass in den beiden Jahren erstaunlicherweise
(weil nicht selbstverständlich) Armeeangehörige von Romont
in Romoos Dienst leisteten und vice versa. :-) Dazu haben sich beide
Gemeinden auf der je eigenen Website gegenseitig verlinkt und auch
sonst auf die Partnerschaft aufmerksam gemacht (Lokalzeitungen, Gemeindeblatt
etc.). Und jetzt hat es ja gar ein Romond/t (pars pro toto) zum Kulturminister
geschafft!
C) PRIX ROMO: Siehe unten bei PRIX ROMO.
Romoos - Kulturhauptstadt der Schweiz
Der Kulturminister Dominik Riedo hat der Schweiz erstmals in ihrer
Geschichte eine Kulturhauptstadt gegeben! Dafür sind Postkarten
designt worden (zwei verschiedene Varianten, je eine 2008 und 2009)
und Kleber. Das Restaurant Kreuz in Romoos hat ein spezielles Kulturmenü
zusammengestellt (2008 und 2009), plus 2009 spezielle Desserts zu
8.25 Franken, da Romoos 2009 runde 825 Jahre alt geworden ist. Weiter
fanden drei Vernissagen von Büchern des Kulturministers unter
anderem in Romoos statt sowie eine Vernissage von Alice Schmid und
die Vorstellung des Projekts von Kuspi 09 (siehe dazu auch AIR in
Romoos). Es gab auch eine Performance des Kulturministers und ein
speziell für die Kulturhauptstadt gehaltener Vortrag von Paul
Duss sowie ein performativer Vortrag von Alexander Meszmer und Matthias
Kuhn. 2009 ist vor allem der 1. August zu erwähnen, der mit "825"
Kerzen zum 825. Jubiläum der Gemeinde begangen wurde - auf Anregung
des Ministers, der an diesem Abend auch die offizielle Festrede zum
Nationalfeiertag hielt. Zudem berichtete SF DRS über Romoos.
Bemerkenswerterweise ist in der Zeit des romooser Kulturhauptstadtseins
sogar noch der zweite nationale Wandertag der "Schweizer Familie"
nach Romoos verlegt worden, der am 19.09.2009 stattgefunden hat.
Die speziell für das Projekt designte Website: http://www.kulturhauptstadtderschweiz.ch;
auf dieser Website ist übrigens zusätzlich stets auf jene
Kulturereignisse hingewiesen worden, die Romoos schon immer gepflegt
hat, auch ohne Kulturhauptstadt zu sein.
Das Projekt hat wunderbar gezeigt, dass es nicht nur in der Stadt
Kultur gibt und dass die Kultur wichtig genug ist, eine Hauptstadt
zu haben, was vorher verpasst worden war! Beides hat nutzbringend
polarisiert. Zusätzlich war das Projekt eine Protestaktion, weil
in den Bilateralen Verträgen Schweiz-EU die Kultur bisher nicht
vorkommt, weshalb z. B. die Schweiz bis anhin nie eine Europäische
Kulturhauptstadt hat vorweisen können.
PRIX ROMO
Ursprünglich als Teil des Projekts Romont - Romoos geplant, entwickelte
sich der PRIX ROMO vom Aufwand und vor allem von der Medienaufmerksamkeit
her schnell zu einem eigenständigen Projekt: In den Jahren 2008
und 2009 schrieb Dominik Riedo als Kulturminister je zwei Preise für
den besten französischsprachigen und den besten deutschsprachigen
kulturpolitischen Leserbrief aus. Insgesamt gab es also vier Gewinner:
H.P. Gansner und Michael Sasdi, Lucienne Girardier Serex und Margrit
Maria Notz.
Der Preis hat das kulturpolitische Mitdenken und Engagement verstärken
wollen und verstärkt. Dazu hat es durch die Medienpräsenz
einmal mehr auf die Kulturpolitik aufmerksam gemacht.
AIR in Romoos
Weil es Artists in Residence (AIR) (http://www.artists-in-residence.ch)
2009 bereits seit zehn Jahren gibt, schrieb Dominik Riedo zwei Atelieraufenthalte
in Romoos aus: Für eine Woche bzw. drei Wochen durfte ein Kulturschaffender
im Haus des Kulturministers zu Gast sein. Der Kulturschaffende hatte
damit die Möglichkeit, sich an diesem speziellen Ort am Fusse
des Napfs mit der Kulturhauptstadt und/oder seinen Bewohnern in irgendeiner
Weise auseinanderzusetzen und sein Werk oder seine Arbeit, die er
in dieser Woche geschaffen hat, der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Aus über 30 Bewerbungen ausgewählt wurden: Alice Schmid
von Zürich und Kuspi 09 (alias Kurt Spirig) von Widnau/SG. Ihre
Werke (ein Buch mit Schulkindern aus Romoos: "Kultur ist so alt
wie die Bohne" (siehe Die wichtigsten kulturministerialen Veröffentlichungen)
bzw. speziell geschaffene "Brandings") bleiben natürlich
in Romoos bestehen.
Beide Kulturschaffenden konnten übrigens für weitere Projekte
in Romoos bzw. der Kulturpolitik gewonnen werden. Alice Schmid wohnt
nun sogar von 2009 bis voraussichtlich 2010 in Romoos und dreht einen
Film über die Kinder von Romoos. Zusätzlich hat sie den
ersten Preis bei der Zentralschweizer Literaturförderung 2009/2010
gewonnen mit einem weiteren Projekt über Romoos.
Heidis + Peters
Eine kulturpolitische Anthologie, initiiert und herausgegeben vom
Kulturminister (siehe auch Die wichtigsten kulturministerialen Veröffentlichungen).
Beitragende zur Anthologie: Alex & Felix / Sabina Altermatt /
Linard Bardill / Adi Blum / Dimitri / Michael Guggenheimer / Otto
Heigold / Franz Hohler / Dodo Hug / Christian Humbert-Droz / Matthieu
Jaccard / Göri Klainguti / Tim Krohn / Hans Läubli / Christine
Lauterburg / Beat Mazenauer / Urs Odermatt / Giovanni Orelli / Susanna
Perrin / Nicole Pfister-Fetz / Eva Riedi / Dominik Riedo / Daniel
de Roulet / Max Rüdlinger / Samir / Corina Schranz / Ruth Schweikert
/ Fritz Senn / Peter Stamm / Lucia Theiler / Verena Weiss / Rui Zhao.
Zusätzlich eine "Kulturpolitische Tour de Suisse" (mit
insgesamt 17 Stationen; mit dabei etwa Otto Heigold, Dodo Hug, Göri
Klainguti, Tim Krohn, Tania Kummer, Kuspi 09, Christine Lauterburg,
Roger Levy, Urs Odermatt, Susanna Perin, Eva Riedi, Dominik Riedo,
Max Rüdlinger, Peter Schulz und weitere) in verschiedenste Kulturräume
der Schweiz (und teilweise des nahen Auslands), u. a. den Südpol
Luzern, den Progr Bern, das Theater Stok in Zürich, die Rote
Fabrik Zürich, die Kaserne Basel, in die Stadtmühle Willisau,
ins Musée d'ethnographie in Neuchâtel und in die Stadt
Rottweil (D), wo die Anthologie jeweils zum Ausgangspunkt einer Diskussion
über Kulturpolitik gedient hat und (auf der "Tour"
als Kulturminister Dominik Riedo a. D.) weiter dienen wird.
Website zum Buch bzw. zur kulturpolitischen Tour: http://www.prolibro.ch/verlag/spezial/s01.html
bzw. http://www.facebook.com/home.php?#/group.php?gid=57066438716.
"Bookparade" Luzern
Die "Bookparade" will am Tag des Buches (23. April) ein
Zeichen setzen für die Lese- und Buchkultur und soll noch mehr
Leute für Bücher und für das Lesen begeistern. Kulturminister
Dominik Riedo hat die bisher einzigen "Bookparades" in Luzern
(2008 und 2009) beide Male mitorganisiert.
Website zu den "Bookparades" in der Schweiz: http://www.bookparade.ch.
Tag der Kulturpolitik
Dominik Riedo hat den 9. September 2009 zum ersten internationalen
"Tag der Kulturpolitik" ausgerufen. Kulturpolitik ist zwar
das ganze Jahr wichtig, aber es braucht einen besonderen Tag, um auf
sie aufmerksam zu machen. Die Aktivitäten an diesem Tag sollen
übrigens eine Bewegung sein, die von unten kommt, also von vielen
einzelnen kulturbegeisterten Menschen, die an diesem Tag die Kulturpolitik
auf ihre Weise ins Bewusstsein aller Menschen zu rücken versuchen.
Das Projekt wird von Dominik Riedo 2010ff. weitergeführt.
1'000 Tage Kulturministerium
Jeder ins Amt gewählte Kulturminister sollte zur Mitte seiner
Amtszeit kurz Rückblick halten und irgendeinen öffentlichen
Anlass organisieren. Dominik Riedo jedoch wollte statt seines ersten
Amtsjahres lieber 1'000 Tage Kulturministerium feiern - in Romoos.
Fast 100 geladene Gäste aus der ganzen Schweiz erlebten am 14.
Juni 2008 einen reichhaltigen Kultur-Tag mit Performern aus der Romandie
und der Deutschschweiz (unter anderem mit "Quantensprung",
mit Thierry Luterbacher, Gérald Chevrolet, Nathalie Sandoz,
mit den Holzköhlern von Romoos, dem Goldwasch-Team von Romoos,
mit den "Goldbachgiele" und dem Nationalrat Ruedi Lustenberger).
Siehe dazu: http://tobe.moblog.ch/200806.
Broschüre "Hochland"
Der Kulturminister als Autor eines kulturpolitischen Pamphlets der
besonderen Art.
21-Punkte-Liste von Riedo
Der Kulturminister Dominik Riedo stellte im Dezember 2008 mit speziell
dafür zugezogenen, kulturpolitisch interessierten Kulturschaffenden
und quasi als sein amtliches "Vermächtnis" einen kulturpolitischen
21-Punkte-Fahrplan auf, also eine (geheime) Agenda von zu erreichenden
Zielen, auf die hin die Schweizer Kulturschaffenden (und vor allem
das Kulturministerium) in den nächsten 20 Jahren vereint arbeiten
sollen. Die Liste wird dem Nachfolger von Dominik Riedo übergeben
als Ideensammlung; Dominik Riedo selbst wird sich weiterhin mit den
ihm möglichen Mitteln an diesem eigenen Richtplan orientieren.
Stamm der Kulturminister a. D.
Ein Think Tank und Unterstützungspool für die jeweils amtierende
Kulturministerin/den jeweils amtierenden Kulturminister der Schweiz
und das Kulturministerium der Schweiz. Ins Leben gerufen von Dominik
Riedo im Januar 2010 mit den zwei regulären Mitgliedern Heinrich
Gartentor und Dominik Riedo, beide Kulturminister der Schweiz a. D.,
plus dem neuen Kulturminister Denis Beuret als (noch) ausserordentliches
Mitglied.
Orden "Held der Schweizer Kultur" eingeführt
Dominik Riedo hat eingeführt, was die Schweiz schon lange haben
sollte: Orden für kulturelle bzw. kulturpolitische Grosstaten.
Davon hat er knapp ein Dutzend im September 2009 bzw. Januar 2010
an einer kleinen Feier vergeben. Die Orden wurden gestaltet vom Luzerner
Künstler Niklaus Lenherr.
Das Online-Tagebuch des Ministers
Eigentlich war und ist das Tagebuch nur als Dokumentation der Tätigkeiten
des Ministers gedacht ("Transparenz schaffen"), es hat sich
aber vom Aufwand und vom Ergebnis her (über 400 A4-Seiten; geführt
mit wenigen Unterbrüchen vom 1. bis und mit dem 744. und damit
letzten Amtstag) zu einem selbstständigen Projekt gewandelt,
in dem längst nicht mehr nur dokumentiert, sondern z. B. auch
heftig diskutiert und polemisiert worden ist.
Die Website zum Projekt, also das Tagebuch findet man hier: http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch.
PROJEKTE DES KULTURMINISTERIUMS IN DER LEGISLATUR RIEDO, D. H. NEUERUNGEN,
DIE IN DER LEGISLATUR 2007-2009 VON DOMINIK RIEDO INIITIERT WORDEN
SIND (und die vom Ministerium teilweise weitergeführt werden)
"Sessionen" in Bern
Während im Bundeshaus die Parlamentarier tagten, wurden im Berner
Schlachthaus-Theater vom Kulturministerium (zusammen mit dem Schlachthaus-Theater
und teilweise mit Suisseculture) literarisch-musikalische "Sessionen"
durchgeführt: 2008 drei Mal und 2009 ein Mal trafen sich Politik
und Kunst unter der Schlachthaus-Kuppel, um über Kultur und Politik
bzw. eben Kulturpolitik nachzudenken und zu diskutieren. Siehe dazu
den Blog http://www.borniert.com/2008/06/11/der-kulturminister-blast-den-blues-und-alle-stimmen-ein
bzw. http://kultpavillonblog.blogspot.com/search/label/kulturministerium.ch
[passim]. Der Apéro danach diente jeweils der unmittelbaren,
sehr direkten Lobby-Arbeit.
[Die Sessionen wird es weiterhin zwei Mal im Jahr geben.]
Newsletter
Ab Januar 2008 hat das Ministerium in einem monatlich verschickten
Newsletter über die vielfältigen Aktivitäten des Ministers
und seines Ministeriums berichtet.
[Den Newsletter wird es weiterhin geben.]
Erweitertes Ministerium, neu gestaltete Website, "Unabhängiges
Staatsfernsehen", Facebook
Das Ministerium, bei der Wahl vom Dominik Riedo bestehend aus dem
Minister selbst, Adi Blum (Finanzen und Kommunikation) und Beat Mazenauer
(Generalsekretär), wurde um die Medienverantwortliche Andrea
Zimmermann aufgestockt.
Dazu wurde die Website ab 29. April 2009 in neuem Gewand präsentiert.
Roger Lévy war mit seinem Blog kulturtv.ch schon beim Vorgänger
von Dominik Riedo ein Jahr lang mit der Dokumentation von Aktivitäten
des Ministeriums tätig, im Oktober 2007 wurde er jedoch zum offiziösen
"Unabhängigen [sic!] Staatsfernsehen" des Kulturministeriums.ch
bestimmt.
Das Kulturministerium ist seit 2009 auch auf Facebook zu finden, und
zwar auf Französisch wie Deutsch.
AKTIVITÄTEN, DIE SCHON VOR DER LEGISLATUR VON DOMINIK RIEDO BESTANDEN
UND VON IHM MIT NEUEN INHALTEN WEITERGEFÜHRT WORDEN SIND
Retraiten
Mit Unterstützung des Migros Kulturprozent fanden im Künstlerhaus
L&Arc in Romainmôtier vier kulturpolitische Retraiten statt.
Der Kulturminister lud jeweils eine Reihe von Persönlichkeiten
ein, die sich für das Spannungsfeld der Schweizer Kulturpolitik
aus unterschiedlichen Perspektiven interessieren und zum jeweiligen
Thema mit ihrem Fachwissen beitragen mochten. Die Themen der Retraiten:
1) Soziale Sicherheit der Kulturschaffenden I. Ergebnisse:
a) Der Kulturminister dient bei einer Kultur-Pensionskasse als Versuchskaninchen,
um zu sehen, wie das mit einer 2. Säule für frei tätige
Kulturschaffende laufen könnte.
b) Um das Kulturförderungsgesetz in Sachen sozialer Sicherheit
noch aufbessern zu können, müssen die Kulturschaffenden
sofort die Initiative ergreifen (siehe dazu auch "Baustelle Kultur").
2) Soziale Sicherheit der Kulturschaffenden II. Ergebnis: Suisseculture
richtet zusammen mit AXA Winterthur eine Clearing-Stelle ein, der
sich fünf bestehende Kulturpensionskassen anschliessen, was nun
allen Kulturschaffenden wenigstens generell die Möglichkeit verschafft,
sich bei einer 2. Säule zu versichern (so genanntes "Netzwerk
Vorsorge Kultur"; siehe dazu auch "Netzwerk Vorsorge Kultur").
3) Literatur 2.0. Ergebnis: Vorplanung für einen Postgraduiertenkurs
an der Donau-Universität Krems (das Thema war eine Anfrage dieser
Universität ans Kulturministerium).
4) Diffusionsförderung für freie Theaterproduktionen. Ergebnis:
Planung einer "Deutschschweizer Theaterdiffusionsförderungsgruppe"
(siehe dazu auch "Deutschschweizer Theaterdiffusionsförderungsgruppe"
formiert).
Das Netzportal
Die offizielle Website des Ministeriums, www.kulturministerium.ch,
versteht sich immer auch als Informationsportal zu aktuellen kulturpolitischen
Themen in der Schweiz. Dazu stellt die Website u. a. wichtige Dokumente
und Eingaben online.
Der Kulturminister: Botschafter für Kultur
Der Kulturminister stand für Hearings bereit, schrieb Stellungnahmen,
eingeforderte kulturpolitische Texte, nahm an Podiumsdiskussionen
teil, debattierte im kleinen Kreis, hielt Reden, Laudationes, eröffnete
Veranstaltungen, war bei kulturpolitisch wichtigen Anlässen präsent,
lobbyierte in der Wandelhalle des Bundeshauses, vermittelte zwischen
Kultur und Politik etc. (Siehe dazu auch Wichtige Einladungen)
Neuwahlen, diesmal für die Legislatur 2009-2011
Es gab 25 Kandidaten (wie 2007 auch schon). Allerdings wurde ein neues
Wahlverfahren verwendet. Erster Wahlgang: Über 20 Experten durften
sagen, ob sie einen Kandidaten wählbar fanden oder nicht. Mit
absolutem Mehr war man für den zweiten Wahlgang gewählt
(5 Kandidaten), wo dann die Öffentlichkeit wählen durfte.
Mit den letzten fünf Kandidaten ging es an fünf Orte in
der Schweiz (Basel, Bern, Luzern, Neuchâtel, Zürich) in
Kulturräume auf Wahlkampftour, an denen lokale Kulturgrössen
den Abend moderierten. Zur Feier der Amtsübergabe fand in Berner
Theater Schlachthaus eine Grande Soirée statt; einige Tage
zuvor eine Pressekonferenz.
Als einziger Punkt die ganzen zwei Jahre lang hat Riedo dieses neue
Wahlverfahren entgegen seiner Überzeugung vertreten - weil es
sich das Backoffice so wünschte
(er selbst hätte lieber
auch den ersten Wahlgang direktdemokratisch durchgeführt)
PROJEKTE, DIE IN DER LEGISLATUR VON DOMINIK RIEDO MIT ANDEREN ORGANISATIONEN
ZUSAMMEN DURCHGEFÜHRT WORDEN SIND
"Baustelle Kultur" bzw. "Kultur und Politik"
Bei der ersten Retraite des Kulturministeriums in der Legislatur Riedo
(zur sozialen Sicherheit; siehe oben unter Retraiten) kamen die Verbandsvertreter
zum Schluss, dass man nun sofort etwas unternehmen müsse, um
das Kulturförderungsgesetz, so wie es vom BAK her kam, noch massiv
verbessern zu können (die Forderung umfasste acht Punkte; siehe
dazu: http://www.suisseculture.ch/doss/kfg/kfg_bro_01_de_w.pdf). Die
Aktion "Baustelle Kultur" wurde ins Leben gerufen: 246 Mal
sollten Kulturschaffende alle 246 Parlamentarier der Schweiz treffen,
um sie dabei von der Wichtigkeit unserer Sichtweise zu überzeugen.
Das Kulturministerium bzw. der Kulturminister beteiligten sich erstens
am 7. Februar 2008 an der Kick-Off-Veranstaltung zur Aktion im Kulturzentrum
Progr Bern und zweitens traf sich der Minister speziell für diese
Aktion mit je einem Nationalrat und einem Ständerat.
Siehe dazu auch: http://www.suisseculture.ch/weblog1.
Pensionskasse bzw. Clearing-Stelle für fünf Kulturschaffenden-Pensionskassen,
"Netzwerk Vorsorge Kultur"
Nach dem Vorstoss des Kulturministeriums in der ersten und zweiten
Retraite der Amtszeit Riedo (siehe ebenfalls oben unter Retraiten)
hat Suisseculture zusammen mit AXA Winterthur die Büro-Arbeit
übernommen, eine Clearing-Stelle etc. einzurichten, damit fünf
Vorsorgeeinrichtungen aus dem Kulturbereich sich zu einem Netzwerk
zusammenschliessen konnten, um Freien Kulturschaffenden jetzt eine
Vorsorgelösung anzubieten, in der auch Beiträge von Förderern
direkt ohne grossen administrativen Aufwand abgerechnet werden können
(so genanntes "Netzwerk Vorsorge Kultur"). Dazu Jürg
Lehmann, AXA Winterthur: "Was vor gut einem Jahr mit einer Retraite
in Romainmôtier aus der Taufe gehoben und mit einer zweiten
Retraite gleichenorts vertieft wurde, darf sich heute als grosser
Erfolg in Sachen vorsorgemässige Besserstellung der Kulturschaffenden
sehen lassen. Aus der Initiative von Romainmôtier
ist eine selbsttätige Bewegung von bestehenden fünf Kulturpensionskassen
unseres Landes geworden, in welcher die AXA Winterthur als führender
verbandlicher Vorsorgeanbieter eine wichtige Klammerfunktion übernimmt."
Siehe: http://www.vorsorge-kultur.ch.
"Heidelberger Appell" in der Schweiz
Der "Heidelberger Appell" in Deutschland setzt sich für
die Publikationsfreiheit und Wahrung der Urheberrechte ein in einer
Zeit, da diese durch das Internet höchst gefährdet bzw.
teilweise bereits völlig unterlaufen sind. Der Kulturminister
Dominik Riedo klärte dazu die Verhältnisse in der Schweiz
und die Wirkung eines allfälligen schweizeigenen Appells ab (Ergebnis:
in dieser Form nicht nötig), bevor er mit dem AdS (Autorinnen
und Autoren) zusammen dazu aufforderte, den "Heidelberger Appell"
zu unterschreiben.
"Round Table Kultur"
Der Kulturminister ist von Beginn weg an der "Round Table Kultur"
(zusammen mit Suisseculture, Pro Helvetia, Vertreter der Städte
und Kantone etc.) beteiligt gewesen, einer Austausch-Plattform betreffend
der Kulturpolitik in der Schweiz. Nach der Enttäuschung der Ablehnung
eines offiziellen Kulturrates im Kulturförderungsgesetz ist die
Round Table mehr und mehr zu einem Ersatz für einen Kulturrat
geworden bzw. wird langsam zum privatrechtlichen Kulturrat.
"Deutschschweizer Theaterdiffusionsförderungsgruppe"
formiert
An der vierten Retraite des Kulturministeriums in der Amtszeit Riedo
(siehe nochmals oben unter Retraiten) haben die anwesenden ausgewiesenen
Szenenkenner, Theaterproduzenten, Theaterschaffende und Kulturförderer
den Konsens erreicht, dass die Deutschschweiz wie die Romandie ein
effizientes Instrument zur Diffusionsförderung von freien Theaterproduktionen
braucht. Die anwesenden Kulturförderer, namentlich Pro Helvetia,
die Ernst Göhner-Stiftung und das Migros-Kulturprozent, übernahmen
die Aufgabe, die Sache weiterzuentwickeln und die öffentliche
Hand von der Notwendigkeit zu überzeugen.
"Ménage - Kultur und Politik zu Tisch" inklusive
"Helvetia Park" mit Pro Helvetia
Pro Helvetia hat Suisseculture und das Kulturministerium dazu eingeladen,
an ihrem im September 2009 startenden Programm "Ménage
- Kultur und Politik zu Tisch" teilzunehmen.
WICHTIGE EINLADUNGEN/TEILNAHMEN
>Der Nationalratsdebatte über das Urheberrechtsgesetz wegen
im Bundeshaus, 17.09.2007
>Erneut wegen einer Nationalratsdebatte im Bundeshaus, diesmal
über die über die Finanzierung der Pro Helvetia für
die Jahre 2008-2011, 19.09.2007
>Ehrengast der UNICEF in der Tonhalle Zürich am Benefizkonzert
"Musik aus aller Welt", 20.09.2009
>Offizieller Antrittsempfang bei Pro Helvetia in Zürich
>Bundeshausempfang durch die Vorsitzende der WBK-N, Kathy Riklin
(Bericht darüber: Radio DRS 2, 07.11.2007)
>Wegen der Nationalratsdebatte betreffend "Übereinkommen
zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes" bzw. "Übereinkommen
über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller
Ausdrucksformen" im Bundeshaus, 04.12.2007
>Interviewgast bei BBC Radio 3, 11.01.2008
>Als Gast an den Solothurner Filmtagen
>Teilnehmer an den ersten "Bieler Autoren-Gesprächen"
>Gast am Forum "Kultur und Ökonomie" 2008 in Bern
>Referent bei einem Anlass zur Vorbereitung der Kandidatur von
Maastricht zur Kulturhauptstadt Europas 2018
>Auftritt mit Christine Lauterburg zugunsten des "Paradisli"
in Bern
>Podiumsteilnehmer am "poetischen 3ländertreffen"
2008 in München
>Vom Kanton Bern eingeladen zum Hearing über das neue Kulturförderungsgesetz;
weiter dazu aufgefordert, eine schriftliche Stellungnahme abzugeben
(eingesandt am 5. Mai 2008)
>Um ein Statement angegangen für eine Sondernummer von CultureEnJeu
gegen die Privatisierung der Lotto-Gewinne
>Gast am Symposium "Vielfalt statt Einfalt" des SBVV
in Olten / an den Solothurner Literaturtagen
>Gast an der Tagung "Vergoldete Jüüzli - Wie viel
Unterstützung braucht die Volkskultur?" von Pro Helvetia
in Lenzburg
>An der GV des AdS (Autorinnen und Autoren der Schweiz) in Lugano
>Gast an der Kurztagung der visarte Schweiz zum Thema "Urbane
und ländliche Strukturen" in Luzern
>Eröffnung der Nationalen Kunstausstellung 2008 in Kaufdorf
>VIP-Gast an der Vorvernissage der Ausstellung "Shifting Identities"
im Kunsthaus Zürich
>VIP-Gast beim 40-Jahr-Jubiläum inklusive Konzert der Rockgruppe
Nazareth in Montreux
>Geladener Teilnehmer am Gesprächsforum zum Überarbeiten
des Leitbildes der Gemeinde Romoos, wo 14 Einwohner befragt werden,
in welche Richtung die Gemeinde sich in Zukunft entwickeln soll (04.09.2008
& 26.11.2008 & 14.01.2009)
>An der GV von ProLitteris in Luzern
>An der Preisverleihung des ersten Prix Suisseculture in Fribourg
>Referent beim Treffen von "artists in residence" 2008
in Solothurn; zusätzlich Mitverfasser der "Solothurner Deklaration"
>Eingeladen als "aktiver Teilnehmer" an der Schlussveranstaltung
zum Projekt "echos" von Pro Helvetia in St. Gallen
>Von den Grünen Luzern eingeladen zur Podiumsdiskussion über
das Kulturförderungsgesetz des Kantons Luzern
>An der Feier zur Übergabe des Literaturpreises der Innerschweiz
an Pirmin Meier
>Im Bundeshaus wegen der Nationalratsdebatte über das Kulturförderungsgesetz;
zuvor an einer Aktion das AdS (Autorinnen und Autoren der Schweiz)
beteiligt, die vor dem Bundehaus pro KFG werben
>Gast beim Schweizer Empfang an der Frankfurter Buchmesse 2008
>Gast beim Empfang des Schweizer Botschafters in Frankfurt anlässlich
der Frankfurter Buchmesse 2008
>Laudator an der Vernissage von Augusta Laar auf Schloss Neuburg
bei Passau
>Mit dabei bei der Eröffnung des neuen Kulturzentrums "Südpol"
in Luzern (als "aktiver Zuschauer" beim Theater dabei und
vom Radio interviewt)
>Performance beim IETM-Meeting in Zürich 2008
>Offizieller Empfang des Kulturministers auf der Schweizerischen
Botschaft in Berlin
>Laudator an der Vernissage von Otto Heigold in Littau
>Laudator an der Vernissage von Meszmer/Müller in Kreuzlingen
> Zum Erhalt des Kunstraums Baden eine Petition tatkräftig
unterstützt
>Teilnehmer an den zweiten "Bieler Autoren-Gesprächen"
>Gast an der Tagung zu einem "Helvetischen arte" in Bern
>Podiumsteilnehmer am "poetischen 3ländertreffen"
2009 an der "schule für dichtung" in Wien
>Im Bundeshaus wegen der Nationalratsdebatte über das Kulturförderungsgesetz,
02.03.2009
>Gast am Forum "Kultur und Ökonomie" 2009 in Thun
>VIP-Gast an der Eröffnung des Fumetto-Festivals in Luzern
>Eröffnung der Reihe "Transborder Cafés"
innerhalb der Veranstaltungen "Extra Europa Schweiz" in
Linz, der Kulturhauptstadt Europas 2009
>Als "Botschafter der Schweiz" beim IETM-Treffen 2009
in Bratislava
>In der Jury des Luzerner Theaterpreises "Prix Gala",
der am 8. Mai 2009 offiziell übergeben worden ist, im Beisein
des Kulturministers
>An der GV des AdS (Autorinnen und Autoren der Schweiz) in Olten
>Delegierter des ISSV (Innerschweizer Schriftstellerinnen- und
Schriftstellerverein) bei einer Konferenz der kantonalen Kulturverantwortlichen
betreffend Literaturförderung in der Zentralschweiz
>An den Solothurner Literaturtagen
>Im Bundeshaus wegen der Nationalratsdebatte betreffend wiedereinzuführender
Buchpreisbindung in der Schweiz, 27.05.2009
>Zu einer "Vorvernissage" für "Heidis + Peters"
eingeladen bei der Generalversammlung von Suisseculture in Bern
>Bundeshausempfang durch den Ständerat und Mitglied WBK-S,
Hansruedi Stadler (Bericht darüber: SF DRS, 30.06.2009)
>VIP-Gast an der Art Basel
>Eingeladen an der Hochschule Luzern für Design + Kunst als
Gastreferent
>Teil des Patronatskomitees bei der Ausstellung "im anfang
war das WORT" des Entlebucher Kunstvereins auf Heiligkreuz im
Entlebuch 2009; zusätzlich las der Minister an der Finissage
aus dem "EntleBUCH der Bücher"
>Eingeladen als "Filmobjekt" beim Belluard-Festival Fribourg
2009 plus Vorführung des Films über den Minister am Ende
des Festivals innerhalb eines Abends des Kulturministeriums
>Offizieller 1.-August-Festredner 2009 in Romoos (825 Jahre Romoos)
>Um ein Statement angegangen für die Aktion "Spenden
mit Herz", eine Initiative von Nationale Suisse (siehe: http://www.spendenmitherz.ch
- allerdings mit Zufallsgenerator, welches Statement erscheint)
>Im Bundeshaus wegen der Nationalratsdebatte über das Kulturförderungsgesetz;
zudem vor dem Bundeshaus eine kleine Aktion zum Tag der Kulturpolitik
dargeboten
>Moderation der Veranstaltung von Visarte Aargau zu Forderungen
bei der Umsetzung des neuen Kulturgesetzes
>Als Aktionskünstler ("Das Wandern aus der Tube")
am zweiten nationalen Wandertag der "Schweizer Familie"
mit dabei
>Als Schweizer Autor zum Deutsch-Schweizer Jubiläums-Autorentreffen
(25 Jahre) in Rottweil eingeladen
DIE WICHTIGSTEN KULTURMINISTERIALEN VERÖFFENTLICHUNGEN ÜBER/VON
DOMINIK RIEDO
Es sind insgesamt Dutzende Publikationen über und von Dominik
Riedo in seiner Amtszeit erschienen (siehe dazu auch: http://www.kulturministerium.ch/Dokumente/Medienspiegel
bzw. http://www.dominikriedo.ch/bibliographie.html); hier sollen einige
aufgezählt werden, die aus unterschiedlichen Gründen wichtig
sind (einige sind oben bereits genannt worden).
>D.R.: Stellungnahme zur Buchpreisbindung. In: Newsletter des Schweizer
Buchhandels, Ausgabe 37/2007
>Speckert, Zuza: Eveline Portmann und Dominik Riedo. In: NZZ am
Sonntag, 07.10.2007
>von Wartburg, Tobias: "Die Kultur hat eine ganz konkrete
Aufgabe". Luzerner Woche, 30.10.2007
>Born, Beatrice: Der Schweizer Kulturminister. Radio DRS 2, 07.11.2007
>Sendung über das Kulturministerium im SF DRS, 02.12.2007
>D.R./Malcolm Pender/Tom Paulin/Ian McMillan: The Verb (In search
of the lost Nobel Literature Laureate Carl Spitteler). BBC Radio 3,
11.01.2008
>D.R./Markus Mathis: "Stärker als Künstlerkanton
profilieren" [Interview] Neue Zuger Zeitung, 14.04.2008
>D.R./Monika Widler: Kurz nachgefragt. [Interview] In: Brigitte
Schweiz, Nr. 10, 23.04.2008, S. 2
>Wydler, Jonas: Der Schattenminister. In: Das Kulturmagazin, Nr.
06, Juni/Juli 2008, S. 14. Auch in: ProgrammZeitung, Nr. 6, Juni 2008,
S. 20
>D.R.: Warum mein kleines Ich als Kulturminister GROSS funktioniert!
In: entwürfe. Zeitschrift für Literatur, Nr. 54, Juni 2008,
S. 83-88
>Bossart, Pirmin: "Nicht nur den Clown spielen" In: Neue
Luzerner Zeitung/Neue Urner Zeitung/Neue Schwyzer Zeitung/Neue Obwaldner
Zeitung/Neue Nidwaldner Zeitung/Neue Zuger Zeitung, 11.06.2008
>D.R.: Handstreich zum 1. August. In: Berner Kulturagenda, Nr.
30/31, 24. Juli bis 6. August 2008, S. 1
>D.R./Sabine Gysi: Projekte, die nicht in irgendeinem kleinen,
roten Pflichtenheft stehen. [Interview] In: ensuite. Kulturmagazin
(Ausgabe Zürich), Nr. 68, August 2008, S. 6. Auch in: ensuite.
Kulturmagazin (Ausgabe Bern), Nr. 68, August 2008, S. 21
>D.R.: Brüder im Gefieder. In: Lydia Bucher und Roger Marti
(Hgg.): Hin & Weg. Compilation gegen Wegweisung. Luzern: Bündnis
Luzern für alle 2008, CD-Booklet, [S. 4]
>Landmann, Ellinor: Kulturförderungsgesetz im Nationalrat.
Radio DRS 2, 30.09.2008
>D.R./Roger Spindler: Stadtgespräch. [Interview] Radio RaBe,
14.10.2008
>Banz, Mercedes: Der wahre Kulturminister. In: Migros-Magazin,
Nr. 46, 10.11.2008, S. 17
>Banz, Mercedes: Im Dienste der Kultur. WOZ Die Wochenzeitung,
Nr. 46, 13.11.2008
>Leserbriefe schreiben lohnt sich. Auf der Internet-Plattform der
Tagesschau im Schweizer Fernsehen
>Khakshouri, Jennifer: Kulturförderungsgesetz im Nationalrat.
Radio DRS 2, 03.03.2009
>D.R.: Hochland. Luzern: Syndikat für ein besseres Leben 2009
>D.R.: Die Einladung des Schweizer Kulturministers. In: Adi Blum
und Beat Mazenauer (Hgg.): Misunderstanding. Konferenz-Dokumentation.
IETM Meeting Zurich. 6 - 9 November 2008. Zürich: p&s netzwerk
kultur 2009, S. 168
>D.R.: Kunst und Wirtschaft, eine Kultur. In: 65. Jahresbericht.
Zürich: Revisionsstellen der Ausgleichskassen 2009, S. 4-5
>D.R. (Hg.): Heidis und Peters / Vorsicht: Kulturraum Schweiz!
Eine Anthologie. Pro Libro 2009
>Landmann, Ellinor: "Heidis und Peters", eine Anthologie.
Radio DRS 2, 03.06.2009
>Degen. Lorenz: Spittelers Erinnerer. In: Oberbaselbieter Zeitung,
11.06.2009
>D.R./Eric Facon: Der Nachmittag. [Interview] Radio DRS 4, 12.06.2009
>D.R./Ebongo Tshomba: K-uerkopf der Woche. [Interview] Radio Kanal
K, 13.06.2009
>D.R./Melanie Aregger/Barbara Müller: Der Kulturminister.
[Interview]. In: Alice Schmid (Hg.): Kultur ist so alt wie die Bohne.
Mit Kindern auf Spurensuche. Schüpfheim: Druckerei Schüpfheim
AG 2009, [S. 71-75]
>Baumberger, Evelyne: Die Kulturpolitik der Künstler. Aargauer
Zeitung/MLZ, 30.06.2009
>Müller, Robert: Der Kulturminister. SF DRS, 30.06.2009.
>Cadruvi, Claudia: Paucas lamentaschuns ed in pledoyer patriotic.
La Quotidiana, 01.07.2009
>D.R./reg: Fünf Fragen an Dominik Riedo. [Interview] In: Der
Bund, 02.07.2009
>Böhler, Wolfgang: Eine Anthologie zur Schweizer Kulturpolitik.
Codex flores, 03.07.2009
>D.R./Nick Sutter: Kulturminister Dominik Riedo. [Interview] Radio
Stadtfilter, 03.07.2009
>D.R./Carole Schneuwly: "Kultur ist das Wichtigste im Leben".
[Interview] In: Freiburger Nachrichten, 04.07.2009
>Morard, Juan: Der Kulturminister Dominik Riedo [Film]
>D.R.: Am Anfang ist das Geleitwort. In: Entlebucher Kunstverein
(Hg.): im anfang war das WORT. kunst auf heiligkreuz im entlebuch.
Schüpfheim: Druckerei Schüpfheim AG 2009, S. 46
>D.R.: Vorsicht: Kulturraum Schweiz. In: Info-Bulletin der Autorinnen
und Autoren der Schweiz, Nr. 2/Juli 2009, S. 9
>D.R.: Heidi oder Peter, Hauptsache Kultur. In: Mitteilungsblatt
des Innerschweizer Schriftstellerinnen- und Schriftstellervereins,
Nr. 2/09, S. 12-13
>Widmer, Thomas: Auf ins Entlebuch. In: Schweizer Familie, Nr.
34, 20.08.2009, S. 54-63
>wob: Kunst und Politik im Verhältnis. In: 20 Minuten, 01.09.2009
>Stäheli, Alexandra: Wir und die Kunst. In: NZZ, 03.09.2009.
Den Artikel findet man auch auf NZZ online
>Schnekenburger, Bodo: "Schreiben heißt, sich selber
leben". In: Schwarzwälder Bote, 21.09.2009
>pm: Sprachkünstler präsentieren ihr Schaffen in Rottweil.
Die Neue Rottweiler Zeitung, 22.09.2009
>Schnekenburger, Bodo: Acht ausgeprägte Persönlichkeiten
mit starken Texten. In: Schwarzwälder Bote, 28.09.2009
>D.R./?? ??: Kopf der Woche. [Interview] Radio RaBe, 28.09.2009
>Bugmann, Urs: Sich lösen vom Gängelband. In: Neue Luzerner
Zeitung, 29.09.2009
Und neben all dem - da der Minister ja nicht nur Kulturminister gewesen
ist, sondern auch Schriftsteller - sind noch die folgenden Arbeiten
erschienen (es werden nur die wichtigsten aufgezählt):
>Die Reflexion einer Reflexion eines Reflexes der Wahrheit. Eine
Bagatelle zu Arno Schmidt. In: Schauerfeld. Mitteilungen der Gesellschaft
der Arno-Schmidt-Leser, 20. Jahrgang 2007, Heft 2, S. 9-10
>Der Status der Fragen im deutschen hochhöfischen Roman. Bern:
Peter Lang 2008 [Laudatio an der Vernissage: Pius Knüsel, Direktor
der Pro Helvetia]
>Nichts, ausser gewöhnlich. Texte für die Zeitung und
die Katz. Emmenbrücke: Die Region 2008 [Laudatio an der Vernissage:
Urs W. Studer, Stadtpräsident von Luzern]
>Es war einmal ein Mann... In: Zahnarztgeschichten. Erlebtes und
Überlebtes. Herausgegeben von Wolf Buchinger. Goldach: Privatdruck
2009, S. 33-34
>SMS-Poesie. In: orte. Schweizer Literaturzeitschrift, Nr. 159,
Juni/Juli 2009, S. 16
>In meinen Augen. In: Gedankenwelt. Herausgegeben von Janine Hierreth.
Goldbach: Hierreth 2009, S. 7
WICHTIGSTE ERGEBNISSE/ERRUNGENSCHAFTEN
Abgesehen von all den einzelnen Projektergebnissen, kann man die
wichtigsten Punkte der Legislatur 2007-2009 zusammenfassen wie folgt:
>Der Kulturminister hat sich beim Amtsantritt die soziale Sicherheit
der Schweizer Kulturschaffenden auf die Fahne geschrieben. Ein erster
Erfolg dazu ist, dass er diese immer und überall mit ins Spiel,
mit in die Diskussion hat bringen können; ein zweiter Erfolg
ist die Gründung der Clearing-Stelle für die fünf Kulturpensionskassen,
die an den Retraiten 1 und 2 des Ministeriums angeschoben worden ist
("Netzwerk Vorsorge Kultur"); dritter Erfolg, dass dazu
Verbesserungen im Kulturförderungsgesetz eingebracht werden konnten,
was auf die Lobbyarbeit innerhalb des Projekts "Baustelle Kultur"
zurückgeht.
>Überhaupt kann man beim Kulturförderungsgesetz sagen,
dass der Minister mit vielen anderen dafür gesorgt hat, dass
es bei den Parlamentariern nicht einfach so durchgewinkt wurde in
jener Form, die sich das BAK (Bundesamt für Kultur) wünschte
und dass es allgemein in der Öffentlichkeit eher besprochen worden
ist.
>Genau dieser letzte Punkt hat auch gezeigt - was enorm bedeutungsvoll
ist - dass die Kulturschaffenden viel erreichen können, wenn
sie zusammenstehen; dieses wirksame, gesamtschweizerische Lobbying
der Kulturschaffenden gibt es in ernst zu nehmender Form erst seit
der Aktion "Baustelle Kultur".
>Während der Amtszeit von Dominik Riedo hat das Kulturministerium
eine Phase der Konsolidierung durchlaufen. Riedo wird inzwischen ganz
automatisch zu Hearings betreffend kulturpolitischen Vorlagen der
verschiedensten Kantone geladen und in Berlin - wo er auf der Schweizer
Botschaft offiziell empfangen wurde - ist augenfällig geworden,
dass er nun auch vom Schweizer Staat als ernst zu nehmender Gesprächspartner
akzeptiert wird.
>Die "Sessionen" in Bern sind definitiv ein bestechendes
Format des direkten Kulturlobbyings, das nun mit Suisseculture als
Träger weitergeführt wird: In Zukunft finden die "Sessionen"
also immer als Co-Produktion zwischen Suisseculture, Kulturministerium
und Theater Schlachthaus statt.
>Riedo ist stolz, der Schweiz eine Kulturhauptstadt und der Welt
einen Tag der Kulturpolitik gegeben zu haben!
>Und es ist zwar nicht direkt sein Verdienst, aber Riedo ist froh,
dass die beiden Vorlagen "Übereinkommen zur Bewahrung des
immateriellen Kulturerbes" bzw. "Übereinkommen über
den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen"
in seiner Legislatur vom Schweizer Parlament so glanzvoll ratifiziert
worden sind.
>Das ureigenste und zugleich handgreiflichste Ergebnis von Riedos
Amtszeit ist die kulturpolitische Anthologie "Heidis + Peters
/ Vorsicht: Kulturraum Schweiz!"
>Eine erhöhte Medienaufmerksamkeit genossen das Projekt "Heidis
+ Peters", die Kulturhauptstadt Romoos, die Initiative "AIR
Romoos" und der PRIX ROMO.
>Richtiggehend polarisiert haben die Kulturhauptstadt und der PRIX
ROMO. Und der Minister als Öffentlichkeitsfigur.
>Grosses Potential haben der "Tag der Kulturpolitik"
und die 21-Punkte-Liste
mal sehen, was da wird!
>Zuletzt: Der neu eingeführte Newsletter erreichte viele Menschen
und hat das Kulturministerium in der interessierten Szene so richtig
bekannt gemacht.
ZUM SCHLUSS, SPEZIELL FÜR DIE MEDIEN: EINIGE ANEKDOTEN UND SCHNURREN
(WEIL EH IMMER DANACH GEFRAGT WIRD) :-( :-)
>Kaum war Riedo Kulturminister, rief die "NZZ am Sonntag"
an, weil sie von der bevorstehenden Hochzeit Riedos gehört hatte,
worüber sie schliesslich einen Artikel brachte. Was Riedo quasi
zur Cervelat-Prominenz bzw. - wie er es nennt, "da ich etwas
kleiner und blasser als eine Cervelat-Prominenz bin" - "Cipollata-Prominenz"
machte. Die Wortprägung der Cipollata-Prominenz geisterte danach
in den Medien herum! Dem Ganzen wurde noch eins drauf gesetzt, als
Riedos Hochzeitsphoto in einer Ausstellung des Landesmuseums Zürich
auftauchte
(Siehe dazu die NZZ am Sonntag vom 07.10.2007)
>Soeben im Londoner Luxushotel als "Minister of Culture /
Switzerland" eingecheckt, brachte ein Butler dem Minister einen
Umschlag mit den wichtigsten Londoner Adressen, darunter auch Adressen
von jenen leichten Damen, bei denen man sich bestimmt keine Krankheit
hole, da absolut seriös
(siehe dazu das Migros-Magazin
vom 10.11.2008)
>Als Kulturminister hat Riedo bei offiziellen Anlässen immer
zwei bis vier Krawatten getragen
>Auch eine Neujahrsrede hielt er selbstverständlich
(siehe dazu: http://kultpavillonblog.blogspot.com/2008/01/dominik-riedo-schweizer-kulturminister.html)
>Selbst zum Kunstobjekt ist der Minister geworden! Siehe unter
http://edvard-kunzt.blogspot.com den Eintrag "Kulturminister
verführt"
>In Maastricht ist Riedo mit einem Hofknicks empfangen worden
(siehe dazu das Migros-Magazin vom 10.11.2008)
>Den meisten Magazinen hat der Minister weisgemacht, Romoos sei
1184 an jenem Ort gegründet worden, den Kirchenkreise damals
als "Nasenspitze der Welt" gedeutet hätten
(siehe
dazu z.B. Brigitte Schweiz vom 23.04.2008)
>Zu einer Laudatio in Neuburg (D) wurde der Kulturminister mit
einem Mercedes abgeholt (siehe dazu das Migros-Magazin vom 10.11.2008)
>Prominente Photographen haben den Kulturminister porträtiert:
etwa "fotosolar"/Emmenbrücke oder Hannes Schmid/Zürich
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